A Travellerspoint blog

Tag 1: Belp, Schweiz > Phoenix, Arizona

In 30 Tagen von Arizona nach New York

storm 22 °C
View US Trip Sommer 2007 on Orionman's travel map.

Willkommen zum Travelblog von Hartmut (51) und Sophie (16). Unsere Reise führt uns im Sommer 2007 von Phoenix, Arizona quer durch den Süden der USA bis nach New York. Wir werden 4 Wochen und insgesamt 3600 Meilen unterwegs sein. Wir benutzen dazu einen Mietwagen. Wohnen werden wir in Luxushotels und Billigmotels, bei Freunden, Bekannten und Verwandten.

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Sophie morgens um halb 4, noch nicht ganz wach

Wir möchten auf dieser Reise etwas herausfinden:
Sind die USA wirklich so, wie sie uns immer in dem Medien dargestellt werden?
Oder erleben wir ein vollkommen anderes, unbekanntes Land?
Wie sind die Menschen, wie gehen sie mit uns Europäern um?
Wie erleben wir Autoritäten?
Stimmt das mit der Oberflächlichkeit?
Ist das Essen wirklich so schlecht?
Sind alle fett und schlecht angezogen?
Sind alle überschwenglich und naiv?
Wie ist es um die Gastfreundschaft bestellt?
Steht Bush noch in der Gunst?

Die Liste der Fragen kann jeder von euch noch endlos weiterführen. Wir wollen in diesem Blog unsere ganz PERSÖNLICHEN Erlebnisse schildern und vielleicht die eine oder andere Frage beantworten.

Let's go!

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Hoffen wir, das Lufthansa diese unglaublich bekannte
Airline nicht auch noch dem Kostendenken opfert!

Die ersten 24 Stunden unserer Reise waren so, wie es in der Ferienzeit sein muss: Warten, rumhängen auf dem Flughafen, Sitzabstand für Kleinkinder, und immer wieder warten und anstehen.

Reisen macht geduldig. Man kann einfach nichts tun, wenn ein Gewitter über den Flughafen fegt und alles am Boden still steht.

Die Bestuhlung der Economy Class von British Airways sollte von der Genfer Konvention als Folter verboten werden. Es ist unglaublich, wie Menschen als Vieh zusammengepfercht und dann 10 Stunden lang, mit ein paar Keksen und Wasser versorgt, von A nach B geflogen werden. Dazu noch miese Luft, ein unglaublicher Lärm durch die Triebwerke und die am Rumpf mit 1000 Km/h vorbeiströmende Luft, und die total gestressten netten Mitreisenden. Es ist Körperverletzung, für die auch noch bezahlt werden muss.

Die Ankunft in Phoenix Arizona war wie gewohnt: sehr schnell und superfreundliche Abfertigung, alles sehr relaxed, Gepäck nach 10 Minuten da, Shuttle zum Mietwagenterminal in 2 Minuten da, alles sehr effizient, schnell und superfreundlich.

Vor allem die Freundlichkeit der Menschen ist uns aufgefallen. Egal ob die Zollbeamtin, die Scherze über Schweizermesser machte oder die Fahrerin des Shuttlebusses: Alle sind nett, fassen mit an, umsorgen ihren Kunden. Ob das die ganze Reise über so bleibt?

Als Sophie und ich endlich in unserem Auto sassen, waren wir fast 24 Stunden auf den Beinen. Ich war tot müde, Sophie nur noch körperlich anwesend. Also beschlossen wir, nicht nach Sedona durchzufahren, nach 24h anstrengender Flugreise noch 2 Stunden mit dem Auto durch die Wüstennacht zu fahren, war uns einfach zu gefährlich.

Wir sind dann aus der riesigen Stadt heraus in die Wüste nach Desert Ridge gefahren. Dort gibt es ein wunderschönes, luxuriöses Marriott Resort, direkt im Nichts, ein unverbauter Blick bis an den Horizont. Um 22:00 h am Pool etwas Sushi und ein kaltes Bier, dann in die unglaublich bequemen Betten gefallen! Angekommen!

Morgens um 6:30h ein klassisch schöner Sonnenaufgang über der Wüste, das übliche und doch immer wieder faszinierende Farbenspiel in den Wolken und über den Bergen der Sierra.

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Immer wieder geniesse ich die Morgensonne in der Wüste
von Arizona

Wir beschliessen, sofort los zu fahren und in Sedona zu frühstücken. Ob unser Lieblingscafe von 1999 noch existiert?

Posted by Orionman 14:56 Archived in USA Tagged family_travel Comments (0)

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